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Teilzeit-Retter am Beckenrand: Bielefelder Bäder suchen Rettungsschwimmer

28. März 2026

Rettungsschwimmer müssen jährlich harte Praxisprüfungen bestehen

In Bielefeld suchen die städtischen Bäder derzeit Teilzeitkräfte zur Verstärkung der Wachmannschaften. Gesucht werden Menschen, die nicht nur schwimmen können, sondern bereit sind, regelmäßige und anspruchsvolle Rettungsübungen zu absolvieren.

Zu den Prüfungen gehört unter anderem ein Sprung ins Becken, das Bergen einer 25 Kilogramm schweren Übungspuppe und das Abwehren eines Angriffs von hinten. Diese Szenarien müssen Rettungsschwimmer mindestens einmal pro Jahr erfolgreich durchlaufen, um die Einsatzbereitschaft und Sicherheit am Beckenrand zu gewährleisten.

Aktuell finden in den Bielefelder Hallenbädern Prüfungstage statt. Rund 70 Teilzeitrettungsschwimmer sind bereits in den Bielefelder Bädern im Einsatz. Einer von ihnen ist der 29 Jahre alte Sport- und Biologiestudent Moritz Winkels, der im Bad Ishara arbeitet. Auf den Prüfungen demonstrieren erfahrene Kollegen Griffe und Rettungstechniken, zum Beispiel den Fessel-Schleppgriff, den Auszubildende wie Oleg Berkemeier üben.

Der Job ist bei Studierenden und Nebenjobbers beliebt, weil er körperlich anspruchsvoll, gesellschaftlich sinnvoll und flexibel einsetzbar ist. Wer sich interessiert, sollte sich bei den Betreibern der städtischen Bäder über aktuelle Prüfungs- und Einstellungsmodalitäten informieren. Voraussetzungen sind in der Regel gültige Rettungsschwimmer-Qualifikationen, Zuverlässigkeit und Teamfähigkeit.

Der Bericht stützt eine Nachricht von: westfalen-blatt.de

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